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Nachfolgende Frage habe ich freundlich gemeint und formuliert vor gut 2 Wochen den offiziellen  Behindertenbeauftragten der deutschen Volksparteien gestellt, die aktuell eine realistische Chance  haben in die Bundes- und Landtage gewählt zu werden, um dort nachhaltig inklusive Politik zu  gestalten: "Hallo! Die Spanierin Mar Galcerán ist kürzlich als erste Frau mit Down-Syndrom als Abgeordnete ins  Parlament von Valencia gewählt worden. Meine Frage an Sie dazu ist die: Gibt es einen ähnlichen inklusiven Erfolg in nächster Zeit auch  innerhalb von Ihrer Partei zu erwarten? Vielen Dank für die Auskunft und viele Grüße!" Von Takis Mehmet Ali aus der SPD erhielt ich sofort eine Antwort: "Huhu, yepp. Wahrscheinlich wird im November die erste gehörlose MdB in den Bundestag kommen." Sören Pellmann von der F.D.P. antwortete mit einer automatischen Mail, dass er und sein Team zeitnah  versuchen würden zu antworten. Kam aber nix. Jens Beeck / Linke und Corinna Rüffer...
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  "Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention, die der Bundestag 2009 ratifiziert hat, schreibt Deutschland vor, „ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen“ zu entwickeln. Die Bundesregierung war nun aufgefordert, nach nunmehr 14 Jahren die Fortschritte dabei gegenüber den Vereinten Nationen darzustellen. Gleichzeitig wurde ein Gutachten des eigens damit beauftragten Instituts für Menschenrechte eingeholt. Das Ergebnis dieser Prüfung fällt vernichtend aus. Die Bundesregierung wird in dem Prüfbericht dringend aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die Bundesländer umfassende Aktionspläne vorlegen und umsetzen, um die Umwandlung der Sonderbeschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in eine inklusive Beschulung zu beschleunigen. Der Fachausschuss formuliert seine „Besorgnis“ über das Weiterbestehen und die weite Verbreitung von Förderschulen und Sonderklassen in vielen Bundesländern. Im Wortlaut heißt es: „Der Ausschuss ist besorgt über die mangelnde vollständige U...
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  "Also ich könnte das ja nicht!", hört man oft, wenn es darum geht, warum man ein "behindertes" Kind bekommen hat, ob man sich nun dafür "entschieden" hat, oder aber "überrascht" wurde. Äh, was genau könntest Du jetzt eigentlich nicht? Die Termine, die lebenslange Verantwortung, die gesellschaftliche Aberkennung? Die Aufopferung? Tatsächlich ist der Alltag, und dabei können wir nur von dem mit unserem Sohn sprechen, einen anderen Alltag kennen wir nicht, eher langweilig. Jordi macht sich aus unserer Sicht heraus großartig. Ein bisschen später das Laufen, das Sprechen als gewohnt, aber sonst. Er ist ein an seiner Umwelt interessierter, liebevoller, größtenteils entspannter Zeitgenosse. Er macht sich toll in der KITA, fällt dort gar nicht auf und ist nicht öfter krank als andere Kinder auch. Und wenn man sich selber keinen Erwartungsdruck macht, kann man entspannt mit der "Behinderung" umgehen. Dann ist der Alltag eher gewöhnlich langwei...
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  Im Sommerinterview des MDR vom 09.08.23 äußerte sich Rechtsaußen der AfD Björn Höcke neben Fragen zur Migration und Diversität auch zu Kindern mit Behinderungen:  Laut Höcke ist Inklusion eines der »Ideologieprojekte«, von dem man das Bildungssystem »befreien« müsse. Solche Projekte würden »unsere Schüler nicht weiterbringen« und »nicht leistungsfähiger machen«. Sie führten nicht dazu, »dass wir aus unseren Kindern und Jugendlichen die Fachkräfte der Zukunft machen« > Werter Herr Höcke! Falls es Ihnen im Thüringer Landtag mal zu langweilig werden sollte, möchten wir Sie gerne in die Metropole Berlin einladen, in der politisch-historisch-philosophisch große Deutsche gewirkt haben. Unsere kleine Pension am Tiergarten 4 - kurz T4 - lädt dabei ein, die Seele einfach mal baumeln zu lassen. Inbegriffen ist ein Workshop am prächtigen Wannsee, wo man sich gezielt um Lösungen sinnieren kann, für Alles was so stört. Wir freuen auf Sie! Mit deutschem Gruß! < Sagt mal Leute, wofür...
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  Und dann doch wieder Werkstätte?! Vor einem Jahr lief auf VOX ein Fernsehprojekt. Im Hofgut Himmelreich gab man jungen Menschen mit Down Syndrom die Chance sich beim Betrieb eines Hofrestaurants im Schwarzwald auf dem 1. Arbeitsmarkt auszutesten. Zuerst unter Führung und später mit Hilfestellung sollte Küche und Service des Restaurants nach und nach von ihnen übernommen werden. Man wollte dabei Vorurteile abbauen, aber auch zeigen, dass Menschen mit Downsyndrom sich durchaus im Arbeitsleben zurechtfinden können, sowie ebenso aufklären, wie individuell jede Persönlichkeit doch an für sich ist. Für dieses Projekt erhielt das Team um Starkoch Tim Mälzer und Schauspieler André Dietz, der selber eine Tochter mit Behinderung hat, vollkommen zu Recht 2x den Grimme-Preis. Nun ein Jahr später besuchte man die jungen Menschen, die mehrere Wochen lang daran teilgenommen haben, erneut. Hagelte es im Zuge der Doku noch zahlreiche Jobangebote und mein inklusives Herz schlug vor Freude über sov...
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  Ich habe einen Traum. Den Traum, dass Lehrer hierzulande weniger als 27 Kinder gleichzeitig unterrichten müssen, und so gezielt individuell besser auf Einzelne eingehen können. Ich habe den Traum, dass Erzieher weniger als 20 Kinder zur gleichen Zeit betreuen, ohne hoffen zu müssen,  dass ein "Springer" für mehrere Gruppen ihnen gerade einmal helfen kann. Ich habe den Traum, dass Personalschlüssel in Schule, KITA oder in der Pflege nicht mehr inklusive Langzeitkranken, Schwangeren, oder Elternzeitler errechnet werden. Es geht hier um Arbeit am Menschen. Nichtförderung der Kinder oder Überforderung des Personals kostet Zukunft! Ich habe den Traum, dass beantragte und dringend gebrauchte Hilfsmittel zur Unterstützung weniger als ein halbes Jahr an Bearbeitung benötigen und so besser genutzt werden können. Ich habe den Traum, dass Breitensport wieder für Jeden da ist und nicht immer als Spitzensport zur  Kinderoptimierung verstanden wird. Dass verlieren kein Problem ist, w...
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  "Wird schon Alles werden! Halb so wild so eine Trisomie! Kriegen wir schon hin!" Tatsächlich tun wir das. Und Jordi gibt uns um so Vieles mehr wieder, als dass man an Aufwand in ihn hineinsteckt. Aber der "coole Papa-Sprücheklopfer" hat dabei den kleinsten Kuchen Anteil bei der speziellen Förderung. Ich bin es nicht, der mit ihm jede Woche zur Logopädie geht, Physiotherapie macht, bin es nicht, der mit ihm im Sozialpädiatrischen Zentrum vorstellig wird, oder bei der kinderkardiolgischen Ambulanz. Ich sitze nicht da, wenn der medizinisch technische Dienst der Krankenkasse kommt, und muss ihn defizitär runterbrechen, damit er wenigstens kleinere Leistungen erhält. Ich bin es auch nicht, der seine Arbeitszeiten derart reduziert, um diese ganzen Termine zu ermöglichen und damit eine persönliche Altersarmut in Kauf nimmt. Ich übe die wenigen Babygebärden, die ich beherrsche, auch nur im Spiel und Spaß und nicht immer und immer wieder und wieder und wieder, damit Jordi ...