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  Heute schon was für Inklusion getan? Gestern? Letzte Woche? Letzten Monat? Letztes Jahr, vielleicht? Nee?! Dann kann's auch nix werden. 
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  "Von Mutter zu Mutter" hat ein neues Heft herausgebracht. "An mich" lautet der Titel. Ein zwoter Teil  quasi. Diesmal geht es um Angehörige und Freunde, wie diese die Diagnose Trisomie 21 aufgenommen  haben. So schreiben auch sie sich einen Brief an ihr früheres Ich zum Zeitpunkt der Konfrontation mit  dem Thema, in dem sie sich erzählen, dass dann doch Alles ganz anders wurde als zunächst erwartet,  überraschenderweise sogar besser, als je gedacht. Mein Großer hat auch einen Brief geschrieben, der im  Heft veröffentlicht wurde. Kein Freund großer Worte, jedoch mit ganz viel Herz. So wie er halt ist.  Jordi kann stolz sein auf seinen Bruder! Ich bin es jedenfalls.
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  Inklusionsheuchler. So würde ich mich bezeichnen wollen. Ich bin so 100% und mit jeder Faser meines Körpers für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für jede Art von Minderheit. Wenn aber ich wie  jetzt zu Ostern Familienfotos versende, wähle ich eher die aus, wo Jordi "nicht ganz so behindert"  aussieht. Schäme ich mich für ihn? Absolut nein! Möchte ich damit bewirken, dass man ihn im Bild  nicht nur anhand seiner genetischen Auffälligkeiten und all den gängigen Klischees darum festmacht?  Schon eher. Dass er eben viel mehr ist, als allein die Vorurteile rund um das Syndrom! Es ist also eine  bewusste Entscheidung für ein gesellschaftlich konformeres Foto.  Nur lass ich ihn dabei nicht so sein, wie er wirklich ist. Wo bitteschön fängt da die Inklusion bei mir im  Kopf an? Ein guter Buchtipp zum Thema Inklusion ist übrigens das neue Buch von Raul Krauthausen:  "Wer Inklusion will findet Wege. Wer sie nicht will findet Ausreden". Was ein...
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                                                                                        "Eintracht vom Main, weil wir Dich alle lieben."
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  Ich feire diesen Kerl. Alan Lawrence aus Utah hat mir eine Möglichkeit gezeigt künftig auf andere  Väter von Kindern mit Down-Syndrom zuzugehen, beziehungsweise zuzurennen. Auf diversen Videos  in Social Media ruft er immer, wenn er irgendwo eine Familie mit einem Kind mit Trisomie 21 sieht,  dieser zu: "Extra Chromosome?" Der Vater der Familie antwortet dann prompt: "Extra Chromosome? Dude!" Beide Väter lassen dann alles stehen und liegen, rennen aufeinander zu, schmeißen links und  rechts alles um sich um, und springen sich gemeinsam in die Arme. Dann noch ein Handshake und der  Schlachtruf: "BROTHERS!". So die Vorlage. Mal schauen, ob das in Deutschland auch so klappt?!? Bekannt wurde Alan Lawrence, in dem er als Fotograph seinen noch jungen Sohn mit Hilfe von  PhotoShop auf Bildern fliegen ließ. In seinem Blog "thatdadblog.com" erzählt er aus dem Alltag seiner  außergewöhnlich gewöhnlichen Großfamilie.
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                                                          "Würdest Du auch noch mein Fan sein, wenn ich so aussehen würde?" Der belgische Fußballnationalspieler Kevin de Bruyne für eine Kampagne für die Special Olympics 2014 in Antwerpen.
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  Und dann sind dann noch diese anderen Tage. Dann wenn der Zwillingsbruder Dich schockt, weil er plötzlich auf der Kinderküche steht. Und Du Dich vom ersten Schreck erholt freust, weil er motorisch so viel Fortschritte macht und ihn nichts auf der Welt aufzuhalten scheint. Kein Berg zu hoch, den es nicht zu erklimmen gilt. Und dann liegt da Jordi vor Dir auf dem Boden, der trotz Übungen noch nicht einmal frei sitzen kann. Dabei ist er doch nur 10 Minuten jünger und 1 Chromosom reicher! Und Du denkst Dir, um wieviel höhere Berge hat er wohl noch vor sich? Während sein Bruder den RS-Virus kurz weghustet, muss Jordi jedes Jahr mit Sauerstoff auf die  Kinder-Intensivstation zur Überwachung. Ein anstrengender Tag und Jordi ist platt am Nachmittag. Wie soll er denn so den aufregenden KITA-Alltag schaffen? Und dann sind dann halt diese Tage. Ziemlich fies, könnte man meinen. Immer wieder vorgehalten zu bekommen, was hätte möglich sein können, wenn alles "normal" gelaufen wäre. Aber...